Royston Maldoom
Project Support106
Aus Royston Maldooms weltweitem und langjährigem Engagement haben sich einige langfristige Programme und Tanzinitiativen für marginalisierte Bevölkerungsgruppen im „Süden“ entwickelt. Damit die Kontinuität und Nachhaltigkeit dieser Projekte gewährleistet werden kann, braucht es anhaltende Unterstützung.

Zu den Projekten, die dauerhaft Unterstützung benötigen, gehören "Danza de la Esperanza", ein Projekt mit Kindern aus den armen Vororten von Lima (Peru), die Aktivitäten rund um die Adugna Dance Company in Addis Abeba (Äthopien) und die Förderung des Community Dance in Jenin und Ramallah in der West Bank in Palästina.

Spenden:
Wir freuen uns sehr, wenn Sie Roystons Philosophie teilen und sich für seine Arbeit engagieren möchten. Die Projekthilfe kommt in vollem Umfang ausschließlich den Tänzerinnen und Tänzern der beschriebenen Projekte zugute! Spenden Sie bitte an:

Verein Internationales Jugendtanztheater Duisburg e.V. (bitte unbedingt angeben)
Verwendungszweck: Maldoom Project Support (bitte unbedingt angeben)
Stadtsparkasse Duisburg
BLZ 350 500 00
Konto 219 00 2201
IBAN DE 05 3505 0000 0219 0022 01
BIC DUIS DE 33

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, so geben Sie in der Überweisung bitte Ihre vollständige Adresse an. Die Bescheinigung wird Ihnen dann postalisch zugesandt.


DANCE OF HOPE

Das Projekt
Seit bald zehn Jahren besteht “Danza de la Esperanza” („Dance of Hope“) als internationales Jugend- und Community Dance-Projekt in Lima, Peru. Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Vororten Limas nehmen daran teil. Einige von ihnen sind im Anschluss an eine Projektteilnahme als Tänzer/innen ausgebildet worden. Sie arbeiten heute als Multiplikatoren und unterstützen damit das Projekt.

Geschichte
Das Projekt „Danza de la Esperanza” startete im November 2003 unter der Leitung von Royston Maldoom in Zusammenarbeit mit dem Ballett San Marcos und der Unterstützung des British Council in Lima, Peru. Im ersten Jahr des Projektes arbeitete Royston an „Sacre du Printemps“ mit jungen Menschen aus dem Bezirk Los Olivos, einem der ärmsten Vororte Limas.

Konzept
Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Gegenden Limas werden durch Tanzprojekte gefördert und gestärkt. Alle sind sich einige darüber, dass das Projekt den Selbstrespekt der teilnehmenden Kinder aufbaut und die Achtung und das Verständnis gegenüber ihren Gemeinden wieder wächst. Die Projektaktivitäten bewirken bei den Teilnehmern messbare positive Verhaltensänderungen. Sie unterstützen die erfolgreiche Sozialisation in die Gesellschaft und verhindern den Gebrauch von Drogen und krimineller Aktivitäten. Für viele Kinder entsteht aber einfach ein Freiraum, die Gelegenheit einer Pause von der beschwerlichen Arbeit auf den Straßen, wo sie ständig dem Risiko der Ausbeutung ausgesetzt sind.

Spenden
Die Tänzer der San Marcos Company, die für die Arbeit mit den Straßenkindern ausgebildet wurden, erhalten keine Vergütung für die vielen Stunden, die sie mit den Straßenkindern arbeiten. Die Gemeinden selber haben keine finanziellen Mittel, nur Eltern und lokale kleine Organisationen unterstützen das Projekt mit jeder ihnen möglichen Hilfe, um das Fortbestehen und die Weiterentwicklung des „Dance of Hope“ Projekts in Lima zu gewährleisten. Wenn Sie das Projekt unterstützen wollen, so geben Sie zusätzlich bitte „Dance of Hope“ im Betreff an.


ADUGNA Community Dance

Das Projekt
Die Adugna Dance Company ist bereits in Äthiopien und international getourt, und die professionellen Tänzer der Company haben internationale Auszeichnungen erhalten. Dabei arbeiten sie weiterhin in Addis Adeba in der Community mit Straßenkindern, älteren Menschen, Behinderten und sehr viel mit HIV-positiven Menschen. Zudem ermöglicht die Adugna Dance Company weiterhin Kindern u. Jugendlichen die Möglichkeit einer professionellen Tanz-Ausbildung.

Die Geschichte
1996 choreographierte Royston Maldoom mit 100 äthiopischen Straßenkindern die „Carmina Burana“ in Addis Abeba. Keiner von ihnen hatte bis dahin mit Tanz oder gar klassischer Musik zu tun gehabt und vermuteten bei der Einladung eine Art sportliche Betätigung oder eine vorbereitende körperliche Ertüchtigung für folgende Arbeitseinsätze. Bis dahin hatten sich die Jugendlichen irgendwie versucht auf der Straße durchzuschlagen.
Nun standen die Straßenkinder erstmalig im Rampenlicht. Stolz und konzentriert tanzten sie mit Leidenschaft vor tausenden von Besuchern – trotz des Versuchs von offizieller Seite, die Aufführung zu verbieten, weil die öffentliche Aufmerksamkeit für Straßenkinder vor öffentlichem Publikum nicht erwünscht war. Entgegen dem offiziellen Versammlungsverbot von Straßenkindern reagierten Eltern, lokale Gemeinden und NGOs begeistert. Um der Bitte nachzukommen, mit seiner Arbeit fortzufahren, entschlossen sich Maldoom und seine äthiopischen Partner mit einer Gruppe von 18 Kindern weiterzuarbeiten: Mit der Unterstützung lokaler NGOs gründete er die Adugna Dance Company.

Das Konzept
Es wurde ein 5-Jahres Programm entwickelt, um Straßenkinder und Mitglieder anderer sozialer Randgruppen die Möglichkeit zugeben, durch den Kontakt mit zeitgenössischer Kunst und Bildung, für sich vorteilhafte Entwicklungsprozesse anzustoßen.
In dem 5-Jahres Programm werden Kinder u. Jugendliche zwischen 12 und 15 in traditionellem äthiopischem Tanz und zeitgenössischen Tanz, Musik, Theater, in Sprachen, Kultur, Gesundheits-und Sozialkunde unterrichtet. Die Ausbildung kann mit einem englischen Tanzdiplom der Middelsex University, London abgeschlossen werden. Inhalte des Programs:

1) Tanzausbildung
2) Choreographie
3) Lehrertraining
4) Zeitgenössische und traditionelle Musiklehre
5) Sprache und Literatur (Englisch und Amharic)
6) Bühnenmanagment
7) Schauspiel
8) Computerausbildung
9) Erste Hilfe und Massageausbildung

Weitere Informationen:
www.lightstalkers.org/galle...
www.left-luggage.co.uk/adug...
www.geminitrust.org/program...107
Maldoom Projects4Development & Realisation589